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Erklärstücke, Vergleiche, Porträts und Chroniken: Beiträge, die auch in zwei Jahren noch stimmen. Nachschlagen statt nachlesen, ehrlich recherchiert, Quellen offen. Was gerade passiert, steht unter News.
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Nach Thema, bleibt gültigDie erste Skitour: was vorher passieren muss, und in welcher Reihenfolge
Die erste Skitour ist selten eine Frage der Kondition. Sie ist eine Frage der Reihenfolge: Was lernt man wo, was mietet man, was kauft man, und wann verlässt man zum ersten Mal die Piste. Ein ehrlicher Ablauf, mit Kosten und ohne die Behauptung, dass ein Artikel einen Kurs ersetzt.
Wo Freeride in der Schweiz stattfindet: die Höhenmeter verraten es
Freeride braucht Höhendifferenz, und die steht in unserem Datensatz für alle 87 Gebiete. Zermatt führt mit 2263 Metern, der Median liegt bei 1085. Die Auswertung, was sie über die bekannten Freeride-Adressen sagt und wo die Zahl in die Irre führt.
Was die Lawinenausrüstung kostet, und was sie kann
Verschüttetensuchgerät, Sonde und Schaufel gibt es im Set ab rund 580 Franken, einzeln ab etwa 400. Ein Airbag kommt auf 560 bis über 1000 dazu. Was jedes Teil tatsächlich leistet, warum die Schaufel das unterschätzteste Stück ist und was die Ausrüstung nicht kann.
Was ein Lawinenairbag wirklich bringt: 22 Prozent gegen 11
Die grösste Untersuchung zur Wirksamkeit von Lawinenairbags hat 424 schwere Unfälle ausgewertet. Ergebnis: Die Sterblichkeit sinkt von 22 auf 11 Prozent. Aber jeder fünfte Airbag geht nicht auf, und in sechs von zehn dieser Fälle liegt es am Benutzer. Was die Zahlen hergeben, wenn man das einrechnet.
Das Lawinenbulletin lesen: die Farbe ist der unwichtigste Teil
Die meisten Leute schauen im Bulletin auf eine Zahl und schliessen die App. Dabei stehen die brauchbaren Angaben darunter: das Lawinenproblem, die Expositionsrose, die Höhengrenze und der Zeitpunkt. Was jeder Teil bedeutet und in welcher Reihenfolge man ihn liest.
Wo man die Verschüttetensuche üben kann: 27 Anlagen in der Schweiz
In über zwei Dutzend Schweizer Skigebieten steht eine feste Übungsanlage für die Verschüttetensuche. Benutzung meist gratis, es braucht nur einen gültigen Skipass. Die vollständige Liste, verlinkt auf unsere Gebietsseiten, und was so eine Anlage kann.
Skitouren auf der Piste: erlaubt, aber nicht überall und nicht nachts
Aufsteigen auf präparierten Pisten ist in der Schweiz grundsätzlich erlaubt. Ausserhalb der Betriebszeiten wird es lebensgefährlich, und zwar aus einem Grund, den kaum jemand auf dem Schirm hat: Pistenfahrzeuge arbeiten nachts mit einem Stahlseil von mehreren hundert Metern Länge.
Wer zahlt die Rettung abseits der Piste?
Ein Helikoptereinsatz kostet 3500 bis 4500 Franken, eine Lawinenbergung geht in die Zehntausende. Die Grundversicherung übernimmt davon die Hälfte, höchstens 5000 Franken im Jahr. Was die Lücke wirklich gross macht und warum die Gönnerschaft für 40 Franken die meistunterschätzte Rechnung im Wintersport ist.
Tourenausrüstung mieten oder kaufen? Die Rechnung geht anders auf als beim Skifahren
Eine komplette Tourenausrüstung kostet ab rund 1400 Franken, die Miete 40 bis 70 pro Tag. Rechnerisch lohnt der Kauf ab etwa 25 Tagen. Warum diese Zahl trotzdem in die Irre führt und welches Teil man zuerst kauft, obwohl es das billigste ist.
Der Bec des Rosses: warum die härteste Freeride-Prüfung der Welt in der Schweiz steht
3223 Meter hoch, rund 600 Meter Wettkampfgefälle, Hangneigungen um 43 Grad: Der Berg über Verbier ist seit den Anfängen das Finale der Freeride World Tour und gilt als schwierigstes Gelände im ganzen Kalender. Ein Porträt, und was der Olympiaentscheid daran ändert.
Das Altschneeproblem: die Schwachschicht, die man nicht sehen kann
Eine dünne Schneedecke im November ist gefährlicher als gar keine. Warum ausgerechnet wenig Schnee die tödlichste Schicht des Winters erzeugt, wie sich das ausrechnen lässt, und warum dieses Problem als einziges auch erfahrene Tourengänger regelmässig erwischt.
Die ersten 15 Minuten: warum eine Lawinenrettung fast nie eine Rettungsfrage ist
Wer ganz verschüttet in den ersten 15 bis 18 Minuten ausgegraben wird, überlebt mit rund 90 Prozent Wahrscheinlichkeit. Nach 35 Minuten sind es noch rund 30. Was diese Kurve über organisierte Rettung aussagt, warum ein Viertel der Todesopfer gar nicht erstickt, und wo die Zahlen unsicher sind.
Die fünf Lawinenstufen: warum Stufe 3 nicht die Mitte ist
Gefahrenstufe 3 gilt an rund 30 Prozent der Wintertage und fordert rund 50 Prozent der Lawinentoten. Stufe 4 gilt an 2 Prozent der Tage und fordert 10 Prozent. Was die Skala tatsächlich sagt, warum sie nicht linear ist und warum die Schweiz seit vier Wintern als einziges Land Zwischenstufen ausgibt.
38 Prozent mehr Lawinenunfälle, 7 Prozent mehr Tote: der Winter 2025/26
In Europa war es der tödlichste Lawinenwinter seit acht Jahren, 146 Menschen starben. In der Schweiz stieg die Zahl der Unfälle um 38 Prozent, die der Todesopfer aber nur um 7. Warum die beiden Zahlen auseinanderlaufen, und warum die Schweizer Bilanz je nach gewähltem Mittelwert über oder unter dem Durchschnitt liegt.
Ski mieten oder kaufen? Die Rechnung, und was man wo mietet
Ein Ski-Set kostet im Verleih 69 Franken am Tag, aber nur 293 für eine ganze Woche. Diese Staffelung entscheidet die Frage: Wer eine Woche am Stück fährt, mietet fast immer günstiger. Wer über den Winter verteilt zehn Tagesausflüge macht, nicht. Mit einer Empfehlung, was man auch als Mieter besitzen sollte.
Skifahren ohne Auto: was in der Schweiz wirklich geht
17 Skigebiete liegen ab Zürich unter zwei Stunden, ab Bern sind es 26. Umsteigefrei geht dagegen fast nichts: Von 85 Gebieten erreicht man ab Zürich genau eines ohne Umstieg. Was der Zug kann, wo er scheitert, und was Snow'n'Rail tatsächlich spart.
Welches Skigebiet passt zu Anfängern? Die Antwort steht in den Pistenfarben
Zermatt hat 360 Pistenkilometer und nur 22 Prozent davon sind blau. Villars-Gryon-Diablerets hat 125 und davon 60 Prozent. Beide bieten Anfängern etwa gleich viele blaue Kilometer, aber ein völlig anderes Erlebnis. Die Auswertung für 83 Schweizer Gebiete, mit den Zahlen dahinter.
Was kostet ein Skitag wirklich? Die ganze Rechnung
Die Tageskarte ist selten der grösste Posten. Ein Skitag ab Zürich kostet je nach Gebiet und Ticketwahl zwischen 94 und 264 Franken, und der grösste einzelne Hebel ist nicht das Skigebiet, sondern wann Sie das Zugbillett kaufen. Fünf Beispiele, durchgerechnet.
Lohnt sich der Magic Pass? Die Rechnung mit echten Zahlen
Der Magic Pass kostet aktuell 482 Franken und deckt 95 Stationen. Wir haben nachgerechnet, wie viele Skitage er braucht, um sich zu lohnen: zehn. Und geprüft, welche Gebiete tatsächlich dabei sind. Von den fünfzehn grössten Schweizer Skigebieten sind es zwei.
Snow'n'Rail: welche Skigebiete es gibt und was es wirklich spart
Alle 27 Snow'n'Rail-Ziele der SBB mit geprüftem Rabatt, dazu die Rechnung, ab wann sich die Anreise mit dem Zug tatsächlich lohnt. Zwischen 5 und 28 Franken pro Tag, und das ist nicht der ganze Unterschied.
Was kostet Skifahren in der Schweiz wirklich?
Tageskarten von 40 bis 95 Franken, Median 58. Was ein Skitag mit Anreise und Verpflegung tatsächlich kostet, wo das Preis-Leistungs-Verhältnis am besten ist und welche Rabatte sich wirklich lohnen. Mit Zahlen aus allen 85 Gebieten.
Saisonkarten 2026/27: Wo sich der Frühkauf wirklich lohnt
Magic Pass ab CHF 419, dynamische Preise überall: Die Saisonkarten-Landschaft der Schweiz im Überblick – und die drei Regeln, mit denen du beim Frühkauf gewinnst.
Warum die Berge bröckeln: Permafrost, erklärt
Am Schilthorn ist im Winter 2024 zum ersten Mal an einer Schweizer Messstelle die Auftauschicht nicht mehr durchgefroren. In zehn Metern Tiefe hat sich der Permafrost seit 2014 um über 0,8 Grad erwärmt. Was das mit den Sperrungen am Mont Blanc, am Matterhorn und am Oeschinensee zu tun hat, und was nicht.
Wann darf ein Skigebiet überhaupt beschneien? Die Regeln in der Schweiz und in Österreich
Im Kanton Bern gilt ein fixer Kalender vom 15. Oktober bis 15. März, Graubünden hat seine Termine 2007 abgeschafft, und Tirol staffelt nach Höhe. Der grösste Unterschied liegt aber woanders: beim Zusatzstoff im Wasser, der in der Schweiz erlaubt und in Tirol verboten ist.
Was kostet ein Kilometer Kunstschnee an Wasser und Strom?
65 Gigawattstunden Strom und 13 Milliarden Liter Wasser pro Winter in der Schweiz. Wir haben die Zahlen auf einen Pistenkilometer heruntergerechnet, gegengeprüft – und dabei einen Widerspruch gefunden, den die Branche selbst einräumt.
Wetter oder Klima? Der Unterschied in fünf Minuten
Rekordschnee in Chile, Rekordhitze in Europa – und beides im selben Monat. Warum das kein Widerspruch ist, was Wetter von Klima trennt und woran man erkennt, ob eine Aussage seriös ist.
Gletscher unter Vlies: was die weissen Tücher wirklich bringen
Unter den Planen schmilzt rund 60 Prozent weniger Eis. Trotzdem rettet die Methode keinen einzigen Gletscher: Abgedeckt sind 0,02 Prozent der Schweizer Gletscherfläche, und ganz abdecken würde über eine Milliarde Franken pro Jahr kosten. Die Zahlen, die Erfolge und das Plastikproblem.
Warum Zermatt schliessen musste und Saas-Fee nicht
Zermatt reicht bis 3899 m und stand zuerst still, Saas-Fee endet bei 3600 m und hielt länger durch, das Stilfserjoch bei 3450 m fährt als einziges weiter. Warum die Höhenmeter die falsche Zahl sind, und welche drei Faktoren wirklich entscheiden.
Chronik: Die Sommerskigebiete, die es nicht mehr gibt
In den 1980ern liefen auf über 20 Alpengletschern im Juli die Lifte. Seit dem 15. August 2026 ist es keiner mehr. Die Chronik eines leisen Verschwindens, von Laax 1992 bis zum Stilfserjoch 2026.
Warum 2022 der Kollaps-Sommer war
Rund 6 Prozent des Schweizer Gletschereises verschwanden in einem einzigen Jahr. 2022 war der Sommer, der den Sommerski brach – die Anatomie eines Extremjahrs.
Aus den News
Alle 22 Meldungen →Das Stilfserjoch öffnet am Freitag wieder, am wärmsten Tag seit zwei Wochen
Die S.I.F.A.S. nimmt den Skibetrieb am 4. September wieder auf, von 06:30 bis 12:00, wegen gesunkener Temperaturen. Auf 3200 Metern steht an diesem Tag ein Höchstwert von 14,9 Grad. Wie beides zusammenpasst, und warum unsere eigene Einschätzung von vor vier Tagen falsch war. Dazu der bestätigte Saisonstart am Schnalstaler Gletscher: 19. September.
Wann öffnen die Gletscher wieder? Was 2022 gereicht hat, und was diesmal fehlt
Zermatt macht auf, sobald die natürlichen Voraussetzungen es zulassen. Wir haben nachgerechnet, was das 2022 konkret hiess: vier Tage am Stück unter null. In der Prognose bis Mitte September steht kein einziger solcher Tag.
Kein Sommerski mehr in den Alpen: 24 Gebiete haben aufgegeben, vier davon in drei Wochen
Am 15. August 2026 stellte das Stilfserjoch als letztes Gebiet den Sommerbetrieb ein. Seither fährt in den Alpen niemand mehr Ski im Sommer, zum ersten Mal. Die Chronik von 24 Einstellungen, das Jahrzehnt im Vergleich und der Grund, der nicht das Eis ist.